»Erfolgreich, innovativ, weiblich“ – Frauen in der Kunst und Kultur.

Auf einen Blick

Wie weiblich ist die Kultur? Ob in New York, Berlin oder Basel: Rund zwei Drittel aller Galerien vertreten mehr Männer als Frauen. In Kunstmetropolen wie London sind es laut einer Untersuchung des Londoner Museums Tate Modern gerade einmal fünf Prozent der professionellen Händler, die auf ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis achten. Besonderer Nachholbedarf besteht weiterhin in den Führungspositionen von künstlerischen Hochschulen und in Kulturinstitutionen. Aber Besonderer Nachholbedarf besteht weiterhin in den Führungspositionen von künstlerischen Hochschulen und in Kulturinstitutionen. Aber Frauen sind aus der Kultur nicht wegzudenken. Ob vor oder hinter der Kamera, Staffelei oder als Musikerinnen und Malerinnen: Frauen bewegen die Kulturwelt!
Im Jahr 2023 stellen wir mit dem Jelena Popržan Quartett eine besondere Musikgruppe vor und beschreiten mit dem Format Veranstaltung zum Frauentag neue Wege. Neben sehr viel Musik gibt es eine kurzweilige Diskussion mit den Musikerinnen aus Serbien und Österreich.
Jelena Popržaner findet sich wieder einmal neu – und bleibt sich trotzdem treu. Die charismatische und vokal nuancenreiche Violaspielerin, Sängerin und Soundkünstlerin aus der Vojvodina (Serbien), die mit Ensembles wie Catch-Pop String-Strong, Sormeh und Madame Baheux der hiesigen Musikszene einige Vitalität injiziert hat, stellt nun nach ihrem vielbeachteten Soloprogramm „La Folia“ ein neues Projekt und dafür ein neues Team auf die Beine. In einem Büchlein fand sie die Gedichte der polnisch-wienerischen Poetin Tamar Radzyner (1927–1991) und war tief beeindruckt. Die polnische Jüdin, die im bewaffneten Widerstand war und die Shoah überlebte, fand in Wien und in der deutschen Sprache eine neue Heimat, arbeitete mit Georg Kreisler und Topsy Küppers zusammen, und schrieb Gedichte voll heiterem Pessimismus und bitterem Witz. Ihr setzt Jelena Popržan mit einem Liederzyklus ein musikalisches Denkmal. Den größeren Teil des Programms aber nehmen ihre brandneuen Instrumentalkompositionen ein, Stückevoll imaginativer Klangbilder und melodischer Geschichten, wobei ihr drei begnadete Fixgrößen der heimischen Jazzszene zur Hand gehen: Christoph Pepe Auer, Clemens Sainitzer sowie ihre Kollegin von Madame Baheux: Lina Neuner.

Termine im Überblick

März 2023

Allgemeine Informationen

Zahlungsmöglichkeiten
  • Eintritt frei

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