Corot, Troyon und Rousseau: Neue Gemälde für „Vom Wesen der Natur“

Auf einen Blick

„Die weiteren Leihgaben ermöglichen es uns, den Blick auf die Freilichtmalerei im Wald von Fontainebleau nochmals kunsthistorisch zu schärfen“, erläutert Museumsleiterin Dr. Helga Gutbrod. Corot ist bereits mit einem Gemälde in der Ausstellung vertreten, zu ihm gesellen sich nun die weiteren wichtigen Vertreter der Schule von Barbizon. Théodore Rousseau und Constant Troyon sind bekannt für ihre paysage intimes, unspektakuläre aber genau deshalb vertraut wirkende Landschaftsausschnitte. Letzterer setzt zudem das Fällen eines Baumes ins Bild und erklärt damit auch Motive der Arbeit als bildwürdig.
„Eine Ausstellung ist immer eine Auswahl“, meint Sammler Andreas Gerritzen. „Mit den jetzt ergänzten Werken kann jedoch die Schule von Barbizon noch genauer beleuchtet werden.“ Camille Corot war einer der ersten, die in den Wald von Fontainebleau reisten. Bald folgten weitere Künstler. Diese legten den Fokus vor allem auf eine getreue, unmittelbare Schilderung der Natur. „Landschaft – Studie mit Heidekraut und Ginster“ ist so ein Werk – und eines der Lieblingswerke von Museumsleiterin Dr. Helga Gutbrod. Nach der gründlichen Prüfung durch einen Restaurator wurden die Werke direkt in die Ausstellung eingefügt.
 
Nicht zuletzt freute sich Andreas Gerritzen, seine Werke im Museum wiederzusehen, die er „zu Hause schmerzlich vermisst“. Um die Unterstützung des Freundeskreises des Museums zu würdigen, gab er für die Mitglieder eine exklusive Führung durch die Ausstellung. Alle anderen Besucherinnen und Besucher kommen aber ebenfalls in den Genuss, die Gedanken des Sammlers zu seinen Werken nachzuvollziehen: mittels einer extra für die Ausstellung erstellten Broschüre, die durch die Ausstellung begleitet.

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