Ausstellung: "Es grünte allenthalben - Vom Säen und Pflanzen"

Auf einen Blick

  • Illertissen
  • 02.07.2020 – 26.08.2021Weitere Termine
  • 11:00 - 16:00

Neue Ausstellung im Museum der Gartenkultur "Es grünte allenthalben - Vom Säen und Pflanzen"

Die Sonderausstellung "Es grünte allenthalben- Vom Säen und Pflanzen" im Museum der Gartenkultur, Jungviehweide 1, 89257 Illertissen, widmet sich dem Säen und Pflanzen, diesen beiden grundlegenden Tätigkeiten, die unsere Gärten erst lebendig werden lassen. Auf seinem Gang durch die Kabinette gärtnerischen Tuns erfährt der Besucher und Gartenfreund anhand einer Vielzahl historischer Abbildungen und Objekte allerlei Wissenswertes über das Saatgut, die Anfänge des Samenhandels und die Tätigkeiten der Aussaat, Pflege und des Pflanzens.
Verzieren, Pikieren, Jäten, Gießen - damals wie heute wird in der Gärtnerei noch vieles von Hand erledigt. Es sind Arbeiten, die nicht nur Sorgfalt, Geschick und Erfahrung erfordern, sondern auch eine Vielfalt an Gerätschaften und Zubehör. Sammlungsstücke aus rund 200 Jahren Arbeit und Alltag des Gärtners zeigen die bunte Vielfalt der Kataloge und Samentütchen, meteorologische Apparaturen zur Wetterbeobachtung, Gerätschaften für Aussaat, Pflanzung und Kulturmaßnahmen bis hin zu traditionellen Schutzvorrichtungen vor schlechter Witterung.
Die Museumsmacher auf der Jungviehweide "möchten unsere Besucherinnen und Besucher dazu anregen, selbst zu Säbüchse, Pikierholz und Pflanzkelle zu greifen und vielleicht auch mit Arten und Sorten jenseits des Standortsortiments zu experimentieren. Selbst wenn nicht immer alles gelingt: Das Keimen, Heranwachsen, Blühen und Fruchten der Pflanzen zu beobachten, bereitet Freude und lehrt uns Menschen den ewigen Kreislauf vom Werden und Vergehen der Natur".

Der Ausstellungsbesuch lässt sich ideal mit einem Gang durch die Freianlagen des Museums verbinden. Dort sind inzwischen mehr als zwanzig sogenannte Gartenkabinette als Refugium alter Nutz- und Zierpflanzen angelegt. Pflanzenschätze werden darin erhalten, kultiviert und Saatgut vermehrt. Besonders bei historischen Stauden, deren Beständigkeit, Qualität und ästhetischen Reiz, ist ein enormes Potential äußerst wertvoller Gartenschätze vorhanden.

Dauer der Ausstellung:
2. Juli 2020 bis 16. Oktober 2021
geöffnet jeden Donnerstag von 11 bis 16 Uhr
Der Eintritt ist frei

Die Museumsgärten sind durchgängig geöffnet.

Individuelle Führungen (bis maximal 5 Personen = 3 Euro pro Person) können außerhalb des Donnerstags vereinbart werden bei
Kurator Wolfgang E. Hundbiss, Telefon +49 172 7312734

Text und Bilder: © gruppe 2, Götz und Hundbiss

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